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Reetwerder wird autofrei: Ein großer Schritt für mehr Lebensqualität und Klimaschutz in Bergedorf
Bergedorfs Reetwerder steht vor einer historischen Veränderung. Als GRÜNE Fraktion haben wir gemeinsam mit SPD und LINKEN die Weichen für eine moderne und lebenswerte Umgestaltung der Gründerzeitstraße gestellt. Ab spätestens 2027 wird der mittlere Abschnitt autofrei und zu einem Ort der Begegnung, des Grüns und der Entspannung. Statt parkender Autos entsteht ein neuer Mittelpunkt mit begrünten Flächen, Bäumen, Sitzgelegenheiten sowie Platz für Außengastronomie und kulturelle Angebote.
Dieter Polkowski betonte als stadtentwicklungspolitischer Sprecher, dass die Planung eine breite Mehrheit bei den im Reetwerder wohnenden Menschen und bei den meisten Gewerbetreibenden vor Ort gefunden hat. Das zeigt, dass der Wunsch nach mehr Aufenthaltsqualität und weniger Durchgangsverkehr groß ist.
Für uns GRÜNE ist der Beschluss ein zentraler Erfolg auf dem Weg zu einer klimagerechten und menschenfreundlichen Stadt. Mit 7:6 Stimmen im Stadtentwicklungsausschuss wurde deutlich, dass es möglich ist, überholte autozentrierte Konzepte zu überwinden. Öffentliche Räume gehören den Menschen.
Auf 100 Metern wird die Straße neu gestaltet, entsiegelt und einheitlich gepflastert. Das verbessert das Mikroklima und stärkt den Klimaschutz. Rettungskräfte und Anwohner:innen bleiben selbstverständlich erreichbar. Mit rund 770 000 Euro aus dem Bundesprogramm RISE wird dieses Projekt finanziert und ist ein wichtiger Baustein des Bergedorfer Innenstadtkonzepts.
Wir freuen uns darauf, diesen Prozess weiter zu begleiten und setzen uns auch in Zukunft für eine Stadt ein, in der Menschen gerne leben, sich begegnen und wohlfühlen.
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